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Neue Bodebrücke in Staßfurt im Salzlandkreis

Die neue Staßfurter Bodebrücke einmal von oben gesehen.

Leider konnte sich Staßfurt nicht dazu durchringen, der Bodebrücke einen Namen zu geben. Hier gibt es wohl rechtliche Bedenken. Die neue Bodebrücke verbindet Alt Staßfurt mit dem Zentrum. Vom Prinzenberg über die Brücke zur Lehrter Straße. Oder über den Kreisverkehr zum Postring und Steinstraße. Sehenswert ist diese Bodebrücke auf alle Fälle. Also besuchen Sie Staßfurt und die neue Bodebrücke.

Bodewehr Rothenförde bei Staßfurt im Salzlandkreis

Das Bodewehr in Rothenförde wurde abgerissen und dann wieder neu aufgebaut.

Die Säulenfundamente waren nicht mehr tragfähig. Da die Stützpfeiler in einem schlechteren Zustand waren als angenommen, kam eine Sanierung nicht mehr in Betracht. Das Rothenförder Wehr wurde neu gebaut, im Jahr 2015 eröffnet und ist jetzt das neueste von 29 beweglichen Wehren in Sachsen-Anhalt. Das Rothenförder Wehr hat nicht nur die Funktion, die Wasserstände zu regulieren, sondern setzt auch den Naturschutz mit der neu erbauten Fischaufstiegstreppe um, so dass Lachs und Stöhr wieder bessere Lebensbedingungen in der Bode finden. Deshalb müssen auch die Wehrtafeln unterschiedlich eingestellt werden. Das Wehr ist heute ein Wahrzeichen von Rothenförde. Rothenförde ist ein Ortsteil von Staßfurt in Sachsen-Anhalt. Erreichen kann man es zu Fuß oder mit dem Fahrrad über den Boderadweg. Ein Besuch lohnt zu jeder Jahreszeit.

Alt Staßfurt & Prinzenberg im Salzlandkreis

Im Jahre 806 erfolgte die erstmalige urkundliche Erwähnung von Staßfurt.

Im Zusammenhang mit einer Einladung durch Kaiser Karl den Großen an den Abt Fulrad von St. Quentin zur Abhaltung einer Heeresversammlung in Starasfurt an der Bode. Die Deutung des Namens geht mit großer Wahrscheinlichkeit von einer Zusammensetzung aus dem altslawischen Wort für alt (staraja) mit dem althochdeutschen Wort Furt (Überfahrtsstelle) aus. Die Bedeutung Staßfurts im Mittelalter war durch seine Lage an dieser Furt durch die Bode bedingt. Staßfurt wurde am 31. Januar 1851 Geburtsort und Wiege des weltweiten Kalibergbaus. Zu sehen sind hier der Prinzenberg, der neue Komplex Schäfereiberg und die katholische Kirche.

Sodawerk Ciech in Stassfurt

Das Sodawerk Staßfurt ist ein deutscher Hersteller von Ammoniaksoda und Natron.

Es beschäftigt sich seit 130 Jahren mit der Herstellung der Ammoniaksoda unter Nutzung der Kalkstein- und Steinsalzvorkommen. Im Jahr 2007 wurde das Werk durch die Firma Ciech übernommen und ein Jahr später wurde die neue Produktionsanlage für die Herstellung von Schwersoda in Betrieb genommen. Es ist neben der Remondis-Müllverbrennungsanlage und der TechniSat Teledigital GmbH die wichtigste Produktionseinheit in Staßfurt-Nord.

Löderburger Wasserturm bei Staßfurt im Salzlandkreis

Der Ort Löderburg ist eine Ortschaft der Stadt Staßfurt im Salzlandkreis in der Magdeburger Börde im Zentrum Sachsen-Anhalts, mit rund 3.500 Einwohnern.

Löderburg liegt an der Bode in der fruchtbaren Magdeburger Börde und ist dadurch umgeben von landwirtschaftlich genutzten Flächen, entlang der Ufer der Bode erstreckt sich ein schmales Waldgebiet. Am Ortsausgang Richtung Staßfurt befindet sich der 1912 erbaute Wasserturm von Löderburg, er dient seit dem 6. Juni 1998 als Aussichts turm und ziert die Ansicht Löderburgs als Standardmotiv. Der 38 Meter hohe Löderburger Wasserturm wird heute auch als Ausstellung genutzt. Vom Heimatverein wurde eine kleine Galerie im Turm untergebracht, so kann man beim Erklimmen der über 100 Stufen auf jeder Zwischenetage ein paar historische Bilder von Löderburg und Umgebung betrachten. Der Schlüssel ist im Gemeindeamt erhältlich. Hier hat man eine wunderbare Sicht über den Ort. Im Hintergrund befinden sich einige Seen. Löderburg besitzt mehrere Seen wie die Laake, den Salzteich, den Kreuzteich und den Seemann welche aus den ehemaligen Tagebauen um Löderburg entstanden, da sich diese nach ihrer Stilllegung mit Wasser füllten. Alle Seen sind reine Süßwasserseen, da in den Gruben ausschließlich Kohle abgebaut worden war. Dass das imposante Bauwerk, das 1926 erbaut wurde, noch erhalten ist, ist der damaligen Gemeinde zu verdanken. 1998 sollte es abgerissen werden. Der ehemalige Bürgermeister Rolf Funda und seine Mitarbeiter konnten aber die Mawag (Magdeburger Wasser- und Abwassergesellschaft, der damalige Abwasserzweckverband) überzeugen, es für 300000 Mark zu sanieren.

Stadtsee Staßfurt im Salzlandkreis

Der Stadtsee in der Salzstadt Staßfurt.

Bis zu sieben Meter tief sind Teile der Altstadt von Staßfurt abgesunken, als Folge unsachgemäßer Sicherung der Kali stollen aus dem 19. Jahrhundert. Mehrere hundert Gebäude, darunter die Stadtkirche und der Markt, mussten in den vergangenen fünfzig Jahren deshalb abgerissen werden. An dieser Stelle entstand der neue Stadt see um das Zentrum wieder aufzuwerten. Der Stadtsee entstand im Rahmen des I B A Projektes Sachsen-Anhalt. Ein Besuch des Stadtseebereiches lohnt sich auf alle Fälle.

Rondell und Stadtmauer Staßfurt im Salzlandkreis

Staßfurter Rondell und Stadtmauer.

Im Jahr 1427 bis zum Jahr 1467 erhielt die Stadtmauer ihre Ausformung. Durch eine zweite parallele Stadtmauer mit einem dazwischen liegendem Zwinger wurde sie erweitert und verstärkt. Das Rondell wurde bis zum 30-jährigen Krieg als Verteidigungswerk erhalten und gehört zu den Größten im deutsch sprachigen Raum. Die Staßfurter Stadtmauer wurde nach Verleihung des Stadt- und Marktrechts im Jahr 1180 um die ehemalige Siedlung Altstaßfurt errichtet, später wurde diese durch eine weitere parallele Mauer verstärkt, wodurch ein Zwinger im Zwischenraum entstand. Ein Besuch des historischen Rondells in der Salzstadt Staßfurt lohnt sich.

Biogasanlage Staßfurt im Salzlandkreis

Die Biomethangasanlage im Gewerbe- und Industriegebiet Nordost von Staßfurt wurde im Mai 2015 in Betrieb genommen.

Bei diesem Vorhaben handelt es sich um eine Investition von rund 14,5 Millionen Euro, so der Projektentwickler der Firma MVV Energie Mannheim Dirk Tempke. „Die Anlieferung von Mais und der Zuckerrüben erfolgt aus einem Umkreis von lediglich fünfzehn Kilometer.“ Als Gesellschafter fungieren das Unternehmen MVV, das aus den Stadtwerken Mannheim hervorgegangen, mehrheitlich in kommunaler Hand und einer der größten Energieinvestoren in Deutschland ist, sowie die Firma BayWa r.e. Bioenergie GmbH aus Regensburg. Diese Gesellschaft ist einer der führenden Projektentwickler im Bereich Biogas- und Wärmeprojekte. Mit der Inbetriebnahme der Anlage werden in Staßfurt jährlich rund 50000 Tonnen Mais, Zuckerrüben und Wirtschaftsdünger verarbeitet werden, sagte Tempke. Aus diesem Material sollen in einem Vermenter rund 700 Newtonmeter Methangas mit einem Brennwert von 60 Millionen Kilowatt-Stunden pro Jahr entstehen, die in das Gasnetz eingespeist werden sollen. Darüber hinaus werden mit der Anlage in Staßfurt jährlich rund 3,1 Millionen Kilowatt-Stunden Strom erzeugt, welche die Stadtwerke Staßfurt abnehmen.